Mein Lieblingskaugummi aus der Kindheit ist plötzlich verschwunden

Neeeeeeein. Heut hatte ich so einen Moment, wie ich damals als junger Spund im Supermarkt vor dem Kassenbereich stand und hab gemerkt, dass mein liebster Streifenkaugummi aus der Jugend einfach nirgends mehr zu finden ist. Also hab ich daheim ein bissl herumgesucht und bin tiefer reingerutscht, als ich eigendlich erwartet hätte.

Was ich dabei gefunden habe, war fast schon traurig. Der Kultkaugummi ist 2023 endgültig aus den deutschen Supermärkten verschwunden. Und nein, es lag nicht nur daran, dass plötzlich keiner mehr Lust auf Minze hatte. Der Hersteller erklärt das Ende mit mehreren Dingen. Dragée Kaugummis wurden immer beliebter, weil man sie leichter portionieren kann und dieser erste knackige Biss für viele einfach reizvoller war. Dazu kam, dass die neueren Produkte stärker beworben wurden, während der alte Streifen langsam aus dem Blick geraten ist.

Je mehr ich gelesen habe, desto klarer wurde mir, dass da nicht nur ein Produkt verschwunden ist, sondern auch ein ganz bestimmtes Gefühl. Diese dünnen Streifen hatten etwas von 90er Jahre, von Hosentasche, Schule und einem kleinen Stück Amerika. Später kamen dann noch die praktischen Dosen dazu, die man sich ins Auto oder auf den Schreibtisch stellen konnte. Der Rest war wohl einfach der Zahn der Zeit. Moderne Marken, neue Geschmäcker, andere Gewohnheiten. Ein bissl gemein ist es schon.

Ich find, genau solche kleinen Alltagsdinge merkt man erst, wenn sie weg sind. Und plötzlich fehlt einem was, von dem man jahrelang gar nicht wusste, wie wichtig es noch immer ist.

Damals Fiktion, heute Realität – Star Trek und die KI-Fragen unserer Zeit

Neulich bin ich über ein YouTube-Video von Heise gestolpert. Darin haben sie drei Star Trek Episoden aus den 60ern analysiert und plötzlich wollte ich unbedingt wieder diese alten Folgen sehen. Vielleicht, weil sie einen Blick in eine Zukunft werfen, die inzwischen unsere Gegenwart ist. Damals verrückte Fiktion, heute Realität. Wie krass ist das eigentlich, dass man sich damals schon über sowas Gedanken gemacht hat.

Was mich am meisten fasziniert hat. Schon vor über 60 Jahren stellten die Autorinnen und Autoren Fragen, die wir uns heute noch stellen. Etwa in der Episode, in der Captain Kirk vor Gericht steht, weil der Bordcomputer ihn eines Fehlers bezichtigt. Alle glauben der Maschine, denn wie man weiss, „Computer irren nicht“. Spock sieht das anders und entdeckt schließlich, dass der Computer manipuliert wurde. Vertrauen ist gut, aber selbst bei Technik bleibt Kontrolle besser.

Dann „Landru und die Ewigkeit“. Infos zur Folge kann man hier nachlesen. Eine KI, programmiert, Frieden zu sichern, regiert einen ganzen Planeten und unterdrückt dabei jede Form von Kreativität. Ihr Code ist uralt, und mit ihm auch ihre Ideen. Was einmal Schutz war, wurde Stillstand. Das klingt erschreckend vertraut, wenn man an heutige Debatten über zu starre Systeme denkt.

Und schließlich M5. Ein Computer, der die Enterprise fast komplett alleine steuert. Anfangs eine Erfolgsgeschichte, bis er echte Schiffe angreift, weil er nicht mehr zwischen Übung und Realität unterscheiden kann. Er trägt nicht nur Algorithmen in sich, sondern auch den Stolz und die Vorurteile seines Schöpfers. Die Parallele zu heutigen KI-Modellen, die Vorurteile aus Trainingsdaten übernehmen, liegt auf der Hand.

Vielleicht ist es das, was mich so nachdenklich gemacht hat. Star Trek zeigt nicht nur technische Visionen, sondern auch die Schwächen, die wir Menschen in unsere Maschinen einbauen. Im Kern geht es immer um Verantwortung. Wer trifft die Entscheidungen und wer trägt ihre Folgen?

Das Video hat mich daran erinnert, dass Science Fiction nicht nur eskapistische Unterhaltung ist. Sie ist oft ein Spiegel, in dem wir uns selbst sehen. Manchmal verzerrt, manchmal gnadenlos klar.

Vielleicht liegt die wahre Vorhersagekraft von Star Trek gar nicht darin, wie präzise es Technik beschreibt, sondern darin, wie ehrlich es über uns Menschen spricht.

Mario Kart World ist echt eine herbe Enttäuschung

Ich erinnere mich noch gut an die Nachmittage mit meinen Cousins im Wohnzimmer meiner Oma. Der alte Röhrenfernseher, ein verstaubter Nintendo 64 und dann wir halt, schreiend vor Freude oder Frust, je nachdem, wer vom blauen Panzer erwischt wurde. Mario Kart war nie nur ein Spiel. Es war Chaos, Lachen, ein Stück Kindheit. Freundschaftten wurden geschlossen, aber auch gekündigt, haha und ja, genau deshalb tut’s diesmal ein bisschen weh.

Mario Kart World hätte ein Höhepunkt sein sollen. Über zehn Jahre nach dem letzten großen Wurf. Launch-Titel der neuen Switch 2. Erwartungen? Hoch. Vielleicht zu hoch. Aber zurecht, nicht oder? Aber was dann kam, ist nicht das, was es sein hätte sollen. Und ich bin nicht allein mit dieser Meinung.

Ich hab das Video von The True Epic Gamer geschaut. Der Mann bringt’s auf den Punkt. Die Grand Prix fühlen sich falsch an. Man fährt nicht von Rennen zu Rennen, sondern gurkt erst mal ewig über Highways, die als zwei von drei Runden zählen. Das nimmt dem Rennen die Seele. Was bleibt, ist ein kurzes Aufbäumen und dann ist’s auch schon vorbei.

Und das Open World-Feature? Eine nette Idee, komplett ohne Herz. Keine Richtung, keine Story, kaum Belohnung. Man kurvt halt so rum. Sticker sammeln. Sticker! Für ein Spiel dieser Größe fast schon eine Frechheit. Selbst der Online-Modus ist von dieser fragwürdigen Struktur betroffen. Dieselben Strecken, immer wieder. Keine Option auf normales Racing. Wieso?

Ich will nicht unfair sein. Der Knockout-Modus ist wirklich gelungen. Es gibt schöne Momente, grafisch ist’s ein Traum, der Soundtrack lässt sich hören. Aber all das ist Fassade, wenn drunter nichts trägt.

Trotz allem glaub ich, es ist noch nicht zu spät. Vielleicht hört Nintendo ja auf die Stimmen aus der Community. Vielleicht patchen sie, reparieren, denken um. Ich hoffe es. Denn tief drinnen wünsch ich mir einfach nur eines: wieder dieses Lächeln, das ich als Kind hatte, wenn ich an der Ziellinie knapp vor Bowser gewonnen hab.

Der Audi A6 Avant ist zurück und ja, ich will ihn!

Vor über zwanzig Jahren (i know, it’s been a while) hatte ich schon mal einen Audi Avant. Damals war das mein absolutes Traumauto: sportlich, praktisch und mit diesem gewissen Etwas, das nur ein Avant hat. Heute würden die Kids sagen, dass es Rizz hat. Und jetzt? Jetzt hat Audi den neuen A6 Avant vorgestellt und ich bin komplett hin und weg. So wie damals. Seht selbst:

Ich hab gestern Abend nichts anderes gemacht, als auf YouTube nach Videos zum neuen A6 Avant zu suchen. Und je mehr ich gesehen habe, desto klarer wurde mir: Ich brauche dieses Auto. Die Linienführung ist einfach perfekt. Elegant, aber trotzdem mit einer gewissen Aggressivität, die ihn nicht nur wie einen Business-Kombi aussehen lässt, sondern wie einen echten Statement-Wagen. Der lange Radstand, die breite Spur und die tief gezogene Front geben ihm eine Präsenz, die man nicht ignorieren kann. Audi nennt es „funktionale und zeitlose Formensprache“ Ich nenne es schlicht und einfach wunderschön.

Und dann die Technik. Ich bin ja eigentlich jemand, der noch an klassischen Verbrennern hängt, aber selbst ich muss zugeben, dass die neue Mild-Hybrid-Technologie im Verbrenner-A6 einfach clever ist. Ein zusätzlicher Elektroschub beim Anfahren und Überholen? Klingt nach genau dem, was ich brauche. Der neue 3.0 TFSI mit 367 PS und quattro-Antrieb wäre da wohl meine Wahl oder doch der e-tron? Immerhin schafft der S6 e-tron 0 auf 100 in nur 3,9 Sekunde. Himmel, die Entscheidung wird schwer.

Mein aktueller BMW SUV? Den liebe ich auch, aber wenn ich mir die Eleganz des A6 Avant anschaue, dann wirkt mein SUV plötzlich klobig und altbacken. Klar, der Platz ist beim BMW super, aber der Audi Avant war schon immer ein Platzwunder bis zu 1534 Liter Kofferraumvolumen sprechen für sich. Und mal ehrlich: Die Verarbeitung bei Audi ist eine Klasse für sich. Das neue digitale Cockpit mit Curved Display und OLED-Technologie macht den Innenraum zu einer absoluten High-Tech-Zone. Dazu gibt’s noch ein schaltbares Panorama-Glasdach und ein Bang & Olufsen Soundsystem mit 3D-Klang. Allein die Vorstellung, damit durch die Alpen zu fahren und meine Lieblingsmusik in perfekter Klangqualität zu genießen. das hat was.

Natürlich muss ich noch rechnen, ob sich das finanziell ausgeht. Immerhin startet der neue A6 Avant bei 58.000 Euro, der e-tron bei über 64.000 Euro. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist das gerade ziemlich egal. Manchmal muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören. Und mein Bauch sagt mir: Ich will wieder einen Avant.

Vielleicht ist es eine Schnapsidee, mein BMW gegen einen Audi zu tauschen. Aber vielleicht ist es genau die richtige Entscheidung. Was meint ihr? Autoherzen entscheiden ja manchmal anders als der Verstand.

Die größten Kinokatastrophen des Jahres 2025?

2025 wird es einige Filme geben, wo wir uns alle denken, oi oi, das könnte echt schlimm werden! Ich bin grundsätzlich optimistisch. Ich will, dass Filme gut sind! Aber nach so vielen Enttäuschungen in den letzten Jahren habe ich echt meine Zweifel. Weil das was Netflix und Disney an Content rausgehauen haben, war echt unter aller Sau. Oder? Da sind wir uns doch einig?

Fangen wir gleich mit dem Größten an: Scary Movie 6. Die ersten Teile hatten Kultstatus, keine Frage. Aber jetzt? Ich meine, wir leben in einer Zeit, in der man kaum mehr einen Witz machen kann, ohne gleich für irgendwas „gecancelt“ zu werden. Und Scary Movie lebt von seiner Respektlosigkeit. Wenn sie versuchen, politisch korrekt zu sein, wird das doch einfach nur langweilig, oder? Und wenn es nur ein „Pipi-Kaka-Humor“-Film wird, dann… naja, das hatten wir doch alles schon. Ich kann mir schwer vorstellen, dass da was Gutes bei rauskommt.

Und dann Megan 2. Leute, ich habe den ersten Teil gehasst. Es war wie ein blutleerer Abklatsch von Chucky. Null Spannung, null Horror, einfach nix. Ich verstehe ja, dass TikTok-Generationen diese tanzende Puppe lieben, aber ganz ehrlich: Das reicht doch nicht für einen ganzen Film. Und jetzt soll eine Fortsetzung kommen? Rated R, mit mehr Blut. Super, das macht die Story sicher nicht besser. Ich sehe schon, wie ich mir den Film gebe, nur um danach wieder den Kopf zu schütteln.

Bleiben wir beim Horror: Five Nights at Freddy’s 2. Den ersten Teil fand ich einfach nur peinlich. Die Idee war ein Sicherheitsmann in einer Pizzeria, in der Animatronics zum Leben erwachen. Klingt auf dem Papier besser, als sie umgesetzt wurde. Alles war so gewollt, aber nicht gekonnt. Und jetzt will man daraus ein Franchise machen? Warum nur? Nur weil der erste billig zu produzieren war und viel Geld eingespielt hat? Das ist doch genau das Problem in Hollywood heutzutage.

Apropos Hollywood-Problem: Captain America 4. Ich war mal ein riesiger Marvel-Fan, aber seit Phase 4 habe ich echt die Nase voll. Jeder Film wirkt so chaotisch und unüberlegt. Und jetzt mit dem neuen Captain America? Sorry, aber Sam Wilson hat für mich einfach nicht den Charme, den Chris Evans’ Steve Rogers hatte. Wenn dann noch miese CGI dazukommt (hallo, Red Hulk, ich meine dich!), dann ist das Fiasko doch vorprogrammiert.

Und dann gibt’s da noch die Live-Action-Version von Schneewittchen. Ich hab’ nichts gegen Remakes, aber warum müssen die immer alles verändern, was das Original so besonders gemacht hat? Keine Zwerge, keine echte Magie, stattdessen ein PR-Desaster nach dem anderen. Ganz ehrlich, ich erwarte da rein gar nichts.

Wenn ich mir diese Filme so anschaue, fühle ich mich, als würde ich direkt in ein Kinojahr voller Enttäuschungen stolpern. Aber vielleicht, nur vielleicht, werde ich überrascht. Falls einer dieser Filme wirklich gut wird, springe ich vor die Kamera und gebe das öffentlich zu. Versprochen. Bis dahin bleibe ich skeptisch.